Osterreiten, Eierschieben und noch viel mehr

Bautzen will Touristen zur Osterzeit mehr bieten als bisher. Viele Akteure beteiligen sich daran. Doch es gibt auch Sand im Getriebe.

Bautzen. Ostern in Bautzen – läuft. „Auch in diesem Jahr sind die Hotels und Pensionen wieder komplett ausgebucht“, freut sich Dietmar Stange. Also lehnen sich der Vorsitzende des Bautzener Tourismusvereins und seine Mitstreiter entspannt zurück und reiben sich die Hände?

Keineswegs. Denn: „Wir haben keinen Grund, uns auf dem Erreichten auszuruhen, sondern müssen uns weiterentwickeln.“ Und deshalb hat der Tourismusverein zusammen mit zahlreichen Partnern ein buntes Programm „gestrickt“, das den Besuchern möglichst viele Facetten der heimlichen „Osterhauptstadt“ Deutschlands nahebringen soll. „Natürlich stehen weiterhin die österlichen Traditionen – also vor allem das Osterreiten – im Vordergrund“, wie Dietmar Stange versichert. Dieses werde man auch nicht „eventisieren.“ „Doch der Aus- und Einritt der Osterreiter dauert insgesamt etwa eine Stunde. Für das Eierschieben auf dem Protschenberg kommen noch mal ein bis zwei Stunden dazu. Dazwischen und auch am Tag davor gibt es viel freie Zeit, für die wir unseren Gästen Angebote unterbreiten wollen.“

Foto: Archiv

Und so reihen sich am Ostersonntag von 11.00 bis 17.00 Uhr die „Osterpforten“ wie Perlen an einer Kette aneinander. Neben den bekannten Sehenswürdigkeiten wie der Alten Wasserkunst, dem (frisch restaurierten) Reichenturm, dem Stadt- und dem Sorbischen Museum sowie dem Dom St. Petri befinden sich auch mehrere Geheimtipps darunter. Dazu zählen der Schülerturm, das Gersdorffsche Palais, die Rolling-Stones-Ausstellung und das Schuhmachermuseum. Am besten verbinden lassen sie sich durch einen klassischen Osterspaziergang frei nach Goethe, vorbei an den vielfarbig blühenden Talhängen der Spree und durch die festlich geschmückte Altstadt. Eine Scharnierfunktion zwischen dem Protschenberg als Schauplatz des Eierschiebens und der Innenstadt kommt der im Stadtteil Seidau an der Spree gelegenen Hammermühle zu, die nach liebevoller Restaurierung seit einigen Jahren wieder von Leben erfüllt ist und mit einem österlichen Markt für regionale Produkte aufwartet. Bereits am Ostersamstag gibt es einen österlichen Frühlingsmarkt auf dem Hauptmarkt rings um den festlich geschmückten Osterbrunnen (ein zweiter befindet sich auf dem Fleischmarkt). Geschäfte und Gaststätten laden zum Einkauf und zur Einkehr, und auf dem Kornmarkt gibt es einen „Verweiltreff“ mit vielen Mitmachangeboten.

 

 

 

„Kornmarkt“ – war da nicht was? Dietmar Stange und seine Mitstreiter haben sehr wohl auch das Image der Stadt Bautzen im Blick, welches nach den Vorkommnissen im letzten Jahr auf eben jenem zentralen Platz enormen Schaden genommen hatte. „Wir bespielen diesen Platz ganz bewusst, damit er nicht für andere Zwecke missbraucht werden kann“, betont der Vereinsvorsitzende. Dem Tourismus selbst haben die Auseinandersetzungen zwischen Flüchtlingen und „besorgten Bürgern“, die Bautzen weltweit in die Schlagzeilen brachten, offenbar nicht nachhaltig geschadet: „Es gab Prognosen für einen spürbaren Abbruch der Besucherzahlen, die nicht eingetreten sind. Allerdings verspüren wir auch keine Entwicklung nach vorn“, resümiert Dietmar Stange.

„In Bautzen dagegen gibt es eher ein Neben- als ein Miteinander der Akteure.“

Anders als in Görlitz, das von Rekord zu Rekord eilt. Woran fehlt es dafür in Bautzen? „Die Akteure hier leisten jeder für sich eine gute Arbeit, aber sie ziehen zu wenig am selben Strang“, beantwortet der Vorsitzende diese oft gestellte Frage. In Görlitz sei das Tourismusmarketing, das Stadtmarketing überhaupt, „aus einem Guß“, was der Bündelungsfunktion der Europastadt GmbH zu verdanken sei. „In Bautzen dagegen gibt es eher ein Neben- als ein Miteinander der Akteure.“ Ein Zustand, den Dietmar Stange gern ändern möchte – die nächsten Jahre werden zeigen, mit welchem Erfolg. Damit nicht nur Ostern in Bautzen läuft.

Kommentar:

Miteinander statt Nebeneinander

Was hat Görlitz, das Bautzen nicht hat? Diese Frage wurde im Hinblick auf die höchst unterschiedliche Entwicklung des Tourismus in beiden Städten schon oft gestellt. Den Ansatz für eine Erklärung bietet vielleicht folgende Episode: Am Dienstag vergangener Woche verschickte der Tourismusverein eine Einladung zum Pressegespräch über das diesjährige Osterfest. Einen Tag später kam aus der Beteiligungs- und Betriebsgesellschaft eine ebensolche zur Eröffnung des neuen Empfangsgebäudes im Saurierpark Kleinwelka. Justament für den gleichen Termin. Der Adressat rieb sich im ersten Moment erstaunt die Augen und überlegte im zweiten Moment: Worüber wundern wir uns eigentlich, wenn es die städtische Gesellschaft noch nicht einmal fertigbringt, ihre Pressetermine mit denen ihrer Partner abzustimmen? Miteinander statt Nebeneinander – offenbar ist auf diesem Weg noch viel Arbeit nötig.

(erschienen in der Lausitzer Rundschau am 10. April 2017)

„Wie gut es uns doch in Deutschland geht“

Sandro Strack kehrte schwer traumatisiert
aus Afghanistan zurück und kämpfte sich
mühsam zurück ins Leben.
Foto: privat

 

Afghanistan – mit diesem Namen verbindet sich für die meisten Deutschen die Vorstellung eines immer währenden Schreckens, der sich zum Glück weit weg von der eigenen Haustür abspielt. Für einige wenige wird dieser Schrecken jedoch Realität.

So zum Beispiel für Sandro Strack. Der gebürtige Bautzener gehört zu den Bundeswehrsoldaten, die mehrmals am Auslandseinsatz in dem Land am Hindukusch teilgenommen haben. Wie so viele von ihnen kehrte auch er traumatisiert nach Deutschland zurück. Mit Unterstützung der Journalistin Andrea Micus, die ihn und seine Familie schon zuvor mehrere Jahre lang begleitete, hat Sandro ein Buch geschrieben. Darin schildert er, wie die schrecklichen Erlebnisse in Afghanistan sein Leben fast zerstört hätten und wie er sich mühsam „den Weg zurück ins Glück“ – so der Klappentext – erkämpfen musste. Der „Oberlausitzer Kurier“ hat mit Sando Strack darüber gesprochen.

Hallo Herr Strack, wie geht es Ihnen?
Sandro Strack: Mir geht es super. Seit der Veröffentlichung des Buches hat sich in meinem Leben noch einiges geändert. Ich habe mich beruflich weiter entwickelt und bin jetzt im Außendienst im Gastronomiebereich tätig. Die Beziehung, über die ich am Ende des Buches geschrieben habe, gibt es nicht mehr. Ich lebe jetzt in einer eigenen Wohnung, man kann sagen, ich bin – beruflich wie privat – neu gestartet.

Haben Sie das Trauma des Afghanistan-Einsatzes vollständig überwunden, oder befinden Sie sich deswegen noch in ärztlicher Behandlung?
Sandro Strack: Ich habe die Therapie meiner posttraumatischen Belastungsstörung abgeschlossen. Am Ende ging es da noch um Eifersucht und Verlustängste, aber das hatte nichts mehr mit Afghanistan zu tun, zumindest glaube ich das. Natürlich reagiere ich immer noch stärker als die meisten anderen Menschen, wenn es irgendwo knallt, und schaue auch bei den Nachrichten genauer hin.

Von den vielen Bundeswehrsoldaten, die in Afghanistan im Einsatz waren oder sind, schreiben nur die wenigsten ein Buch. Wie kam es bei Ihnen dazu?
Sandro Strack: Die ursprüngliche Idee kam von der Journalistin Andrea Micus, die auch Ko-Autorin ist. Sie hat meine Familie und mich schon länger begleitet und hin und wieder über mich bzw. uns in verschiedenen Zeitschriften geschrieben. Andrea hat mitbekommen, dass es mir nicht gut ging, und mir vorgeschlagen, gemeinsam ein Buch zu schreiben. Das war für mich eine Paralleltherapie und hat mir bei der Überwindung des Traumas geholfen.

Aus heutiger Sicht: Hätten Sie lieber auf die Erfahrung Afghanistan verzichtet, oder sagen Sie: Trotz allem war es gut so?
Sandro Strack: Ich blicke auf meine gesamte Bundeswehrzeit mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück. Es sollte wohl so sein und war gut so, heute kann ich auch wieder über vieles lachen.

Hat Sie der Einsatz – von der Krankheit abgesehen – als Mensch verändert?
Sandro Strack: Das können andere sicher besser beurteilen, aber klar habe ich mich verändert. Ich lebe heute zurückgezogener als früher. Damals war ich sorglos und unbekümmert, das ist heute nicht mehr so. Ich bin in vielen Dingen vorsichtiger geworden und denke öfter über das nach, was ich sehe und erlebe. Beispielsweise darüber, wie gut es uns hier in Deutschland geht. Das fällt mir zum Beispiel auf, wenn ich im Supermarkt Kinder an der Kasse quengeln sehe, weil sie irgendetwas haben wollen. In Afghanistan müssen die Kinder ums Überleben kämpfen. Auch zu betteln braucht bei uns eigentlich niemand.

Von einem anderen Afghanistan-Rückkehrer habe ich den Satz gehört: Die Gesellschaft in Deutschland kommt mit uns nicht klar und weiß nicht, wie sie mit uns umgehen soll. Stimmen Sie dem zu?
Sandro Strack: Das kann ich hundertprozentig bestätigen. Die deutsche Gesellschaft weiß überhaupt nicht Bescheid und wird für dumm verkauft. Karl Theodor zu Guttenberg (Verteidigungsminister von Oktober 2009 bis März 2011, Anm. d. Red.) war der erste Politiker, der offen und ehrlich gesagt hat, was in Afghanistan passiert. Ich habe mich sehr gefreut, als ich gehört habe, dass er in die Politik zurückkehren will. In den USA werden die Afghanistan-Heimkehrer als Helden gefeiert. In Deutschland wird man ausgelacht und bekommt als erstes den Satz zu hören: „Du hast doch einen Haufen Geld verdient.“ Die Leute haben wirklich überhaupt keine Ahnung.

Foto: privat

 

Haben Sie sich im Umgang mit ihrer Krankheit von der Gesellschaft im Stich gelassen gefühlt? Wer hat Ihnen im Gegenzug Kraft gegeben?
Sandro Strack: Im Stich gelassen gefühlt habe ich mich von der Bundeswehr, die mir die Unterstützung mit der Begründung verweigerte, ich sei kein Angehöriger mehr. Aber die Symptome traten eben erst so massiv auf, als ich den Dienst schon quittiert hatte. Mit dem Amtsantritt von Frau von der Leyen als Verteidigungsministerin hat sich immerhin in Sachen Vereinbarkeit von Familie und Beruf einiges getan, für mich kam das aber leider zu spät. Ich musste mich selber kümmern. Sehr haben mich meine damalige Freundin Susi und meine Eltern unterstützt, die immer für mich da waren. Auch Freunde, bei denen ich übernachten durfte wenn es mir nicht gut ging und meine Jungs (seine Söhne, die bei der Mutter Susi leben, Anm. d. Red.) gaben und geben mir Kraft.

Verfolgen Sie noch die Nachrichten aus Afghanistan, und wird das Geschehen dort realistisch wiedergegeben?
Sandro Strack: Ich sehe es mir an und habe auch registriert, dass Kundus (das frühere deutsche Hauptquartier, Anm. d. Red.) teilweise wieder von den Taliban erobert wurde. Doch großartig darüber nachdenken will ich nicht, denn ich sehe die Gefahr, dass ich dann daran „hängen bleibe.“ Meine persönliche Meinung ist, dass dort nie Ruhe reinkommen wird. Wir versuchen es schon seit 20 Jahren, und gebracht hat es nichts.

Einer Ihrer Gründe zur Bundeswehr zu gehen war es – so schreiben Sie – dass Sie die Welt sehen wollten. Haben Sie sich diesen Wunsch bewahrt?
Sandro Strack: Ich wollte als Koch um die Welt reisen, also in dem Beruf, den ich in meiner Heimatstadt Bautzen erlernt habe. Die Bundeswehr erschien mir als attraktiver Arbeitgeber – ein toller Job, mit dem man gutes Geld verdient. In meiner gegenwärtigen Lebenssituation ist das Reisen eher schwierig. Wenn ich verreise, dann nach Bautzen, an die Ostsee oder in die Berge. Ich will mir mit meinen Jungs Deutschland angucken.

Wie eng sind noch Ihre Kontakte nach Bautzen?
Sandro Strack: Meine Familie lebt in Bautzen, deshalb sind die Kontakte natürlich sehr eng. Ich fahre einmal im Vierteljahr nach Bautzen. Die Jungs sollen Kontakt zu Oma und Opa haben. Gerade sie – also meine Eltern – haben mich in der schweren Zeit ganz toll unterstützt, dafür möchte ich auch noch einmal danke sagen.
(das Gespräch führte Uwe Menschner)
Das Buch „Ich hatte ein Leben“ von Sandro Strack und Andrea Micus ist beim riva Verlag München erschienen. Die ISBN lautet 978-3-86883-977-7.

(erschienen im Oberlausitzer Kurier, 18. März 2017)

Freistaat zahlt noch einmal für die Rettungsleitstelle

Die Landkreise Bautzen und Görlitz erhalten eine Nachförderung in Höhe von 350 000 Euro. Die ursprüngliche Forderung war wesentlich höher.

Region. Der Streit zwischen den Landkreisen Bautzen und Görlitz einerseits sowie dem Freistaat Sachsen andererseits um die Mehrkosten bei der Errichtung der Integrierten Rettungsleitstelle (IRLS) in Hoyerswerda ist beigelegt. Wie alle drei Seiten auf Nachfrage bestätigen, hat der Freistaat einen weiteren Förderbescheid zugunsten der Landkreise erlassen, der einen Teil der Forderungen begleicht. „Weitere Schritte wird es nicht geben“, erklärt Pressesprecherin Marina Michel kurz und bündig für den Landkreis Görlitz.

Etwas ausführlicher äußert sich ihr Kollege Gernot Schweitzer aus dem Landratsamt Bautzen: „Die Landkreise Görlitz und Bautzen haben sich bereits im Februar außergerichtlich mit dem Freistaat Sachsen geeinigt. Grundlage dafür bildete der im letzten Jahr gestellte Fördermittelantrag, für
den auch ein Zuwendungsbescheid vorliegt. Parallel dazu wurde eine dreiseitige Vereinbarung zwischen dem Sächsischen Staatsministerium des Innern (SMI) und den Landkreisen zum Abschluss des Verwaltungsvorganges geschlossen. Über die Höhe der Nachförderung wurde Stillschweigen vereinbart. Gegebenenfalls gibt dazu das SMI Auskunft.“ Und tatsächlich: Dessen Pressesprecherin Pia Leson teilt mit, dass „gemäß Zuwendungsbescheid der Landesdirektion Sachsen die Landkreise Bautzen und Görlitz gemeinsam zusätzliche Zuwendungen in Höhe von 349 487,81 Euro erhalten“ haben.

„Über die Höhe der Nachforderung wurde Stillschweigen vereinbart.“

So weit, so gut. Allerdings ist diese Summe weit von dem entfernt, was die Landkreise ursprünglich gefordert hatten und wofür der Kreis Görlitz sogar bereit gewesen war, vor Gericht zu ziehen. Genau dies nämlich hatte der Görlitzer Kreistag im Mai 2016 beschlossen. Auf 783 000 Euro war damals der Schaden beziffert worden, der – allein dem Landkreis Görlitz – durch Versäumnisse des Freistaates Sachsen hinsichtlich der IRLS entstanden seien. Die speziell dem federführenden Innenministerium zugeschriebene Mängelliste war lang: „Der Freistaat hat die von ihm selbst geforderten technischen Voraussetzungen weder planerisch geschaffen noch später termingerecht zur Verfügung gestellt“, hieß es damals in der von Landrat Bernd Lange (CDU) unterschriebenen nichtöffentlichen Beschlussvorlage.

Und weiter: „Eine umfassende, vollständige Planung oder ein ausreichendes und abschließendes Konzept hatte der Freistaat für dieses Leitstellennetzwerk und die angebundenen Systeme zu keiner Zeit.“ Vielmehr seien die neuen Leitstellen in Dresden und Hoyerswerda als „Pilotprojekte“ betrachtet worden, „aus deren Errichtungsprozess der Freistaat erst das für ihn notwendige Erfahrungswissen gewinnen musste.“ Und dabei ging einiges schief: „Der Freistaat hat mehrfach seine Leistungen beziehungsweise die Leistungen der beauftragten Firmen für das Einsatzleitsystem nicht termingerecht bereitgestellt. Alle Technik, die der Freistaat zunächst termingerecht angeboten hatte, war nicht funktionsfähig und notwendige technische Elemente haben gefehlt. Die Software war nicht einsatzfähig“, so das vernichtende Urteil des Görlitzer Landrates. Der Landkreis Bautzen hatte es abgelehnt, sich der Görlitzer Klage anzuschließen, sondern auf eine gütliche Einigung in Form einer Nachförderung gesetzt. Dazu ist es jetzt tatsächlich gekommen, allerdings bei weitem nicht in der veranschlagten Höhe: Bautzen hatte ursprünglich 620 000 Euro verlangt. Zusammen mit der Görlitzer Forderung hätte dies circa 1,4 Millionen Euro ergeben – das Vierfache dessen, was jetzt tatsächlich ausbezahlt wurde.

Kommentar:

Unbefriedigendes Ende

Die Landkreise Görlitz und Bautzen sowie der Freistaat Sachsen haben einen Schlussstrich unter den Streit um die Mehrkosten für die Rettungsleitstelle Hoyerswerda gezogen. Unter anderen Umständen könnte man sich darüber freuen, doch hier bleibt ein bitterer Beigeschmack. Dies beginnt schon bei der unsäglichen Geheimniskrämerei, welche die Auseinandersetzung begleitete. Dass sich die Landkreise Bautzen und Görlitz mit einem Viertel der ursprünglich geforderten Summe zufriedengeben, hätte zumindest eine kurze Erläuterung verdient. Doch nichts dergleichen. Stattdessen beruft man sich auf eine „Stillschweige-Vereinbarung“ – in Angelegenheiten, in denen es um vom Steuerzahler bereitgestellte Mittel geht, ein Unding. Es besteht der Verdacht, dass die Landkreise vor einem übermächtigen Gegner eingeknickt sind, mit dem sie es sich letztendlich doch nicht verscherzen wollten, und sich lieber mit einem Almosen zufriedengeben. Ein höchst unbefriedigendes Ende.

(erschienen am 24. März 2017 in der Lausitzer Rundschau)

Alle Daimler-Batterien kommen künftig von Accumotive

Konzern bekennt sich zur Batterieproduktion
in Kamenz und erteilt Stuttgarter
Begehrlichkeiten eine Absage.

Kamenz. Die Daimler AG hat nicht vor, Teile der Batterieproduktion für ihre E-Fahrzeuge von Kamenz nach Stuttgart-Untertürkheim zu verlagern, wie es der dortige Betriebsrat gefordert hatte (wir berichteten). „Die Pläne für den Standort Kamenz werden genauso wie verkündet umgesetzt, es gibt daran keinerlei Abstriche“, versichert eine Konzernsprecherin auf Anfrage. Untertürkheim solle auf andere Weise in die Elektromobilität eingebunden werden, beispielsweise durch ein Technikum und durch die Fertigung von einzelnen Komponenten für den Antriebsstrang. „Mit Kamenz hat das überhaupt nichts zu tun“, so die Sprecherin.

Foto: Daimler AG

Daimler-Entwicklungsvorstand Thomas Weber hatte im Oktober 2016 Investitionen von 500 Millionen Euro in das Kamenzer Werk der Tochtergesellschaft Deutsche Accumotive angekündigt. Hier entsteht zurzeit eine zweite Fertigungsstätte für Fahrzeugbatterien. Ab 2017 sollen sämtliche Batteriesysteme für die Konzernmarken Mercedes-Benz und Smart von der Deutschen Accumotive kommen. Legt man das von Thomas Weber genannte Ziel, den Anteil der Elektrofahrzeuge bis 2025 auf 25 Prozent zu erhöhen, zugrunde, würden dann jährlich circa 750 000 Batterien benötigt. Zum Vergleich: Seit Beginn der Serienfertigung im Jahre 2012 hat die Deutsche Accumotive nach Konzernangaben insgesamt 75.000 Lithium-Ionen-Batterien ausgeliefert.

Unterdessen hat die Daimler AG eine weitere Elektro-Offensive für ihre Marke Smart angekündigt. „Neben den Zweisitzern gibt es ab sofort auch den Viersitzer der Daimler-Marke Smart mit elektrischem Antrieb. Damit ist Smart künftig der einzige Autohersteller, der seine komplette Modellpalette sowohl mit Verbrennungsmotoren als auch batterieelektrisch anbietet“, wie Markenchefin Annette Winkler erklärt. Die vierte elektrische Generation des Smart, so versichert sie, werde noch komfortabler als ihre Vorgänger. So verfüge sie über einen serienmäßigen „On Board-Lader“, der die Ladezeit halbiert. Ab dem Herbst soll dann sogar ein Schnelllader verfügbar sein, der die Batterie in 45 Minuten zu 80 Prozent auflädt. Diese ermöglicht dem Stadtflitzer eine Reichweite von 160 Kilometern. Beide Kriterien – Ladezeit und Reichweite – gelten bislang als größtes Hemmnis für die Konkurrenzfähigkeit von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen.

Die in Kamenz hergestellten Batterien spielen im Marketing des Weltkonzerns Daimler-Benz für seine Stadtauto-Marke eine gewichtige Rolle. In der entsprechenden Presseerklärung heißt es unter anderem: „Durch die Deutsche Accumotive verfügt Daimler über fundiertes Know-how bei der Entwicklung und Produktion hochkomplexer Antriebsbatterien. Es gehört zur Philosophie der Daimler AG, sich direkten Zugriff auf Schlüsselkomponenten für die Elektromobilität zu sichern.“

Bautzens höchster Turm wird bald fallen

Heizkraftwerk im Stadtteil Teichnitz bis Ende 2017 noch in „kalter Reserve“/2018 beginnt der Rückbau

Bautzen. Reichenturm, Lauenturm, Alte Wasserkunst – Bautzen wird oft als Stadt der Türme bezeichnet. Der erste „Turm“, den die meisten Besucher der Stadt jedoch sehen, hat eine Höhe von 110 Metern und gilt nicht als touristische Sehenswürdigkeit. Und in absehbarer Zeit wird er verschwinden.

Als im August 1981 der erste Dampfkessel in Betrieb genommen wurde, ahnte wohl niemand, dass dem für die damalige Zeit beispielgebenden Heizwerk im Bautzener Ortsteil Teichnitz nur eine Lebenszeit von 36 Jahren beschieden sein würde. Im Laufe dieser Jahrzehnte prägte sich das Bild des mehr als 100 Meter hohen Schornsteins, der die Anlage und das benachbarte Betonfertigteilwerk überragt, sowohl Bautzenern als auch Besuchern der Stadt als unverwechselbare Landmarke ein.

Doch die Zeiten ändern sich. Die Verfeuerung von Kohlestaub zur Wärmeerzeugung, wie sie in Teichnitz praktiziert wird, gilt nicht mehr als Stand der Technik. Deshalb entschlossen sich die Energie- und Wasserwerke Bautzen (EWB) im Jahre 2012, die Fernwärmeversorgung selbst in die Hand zu nehmen und ein eigenes Blockheizkraftwerk auf der Basis von Gas zu errichten. Dieses ging unlängst in Betrieb. Damit einher geht aus Sicht der EWB „die komplette Unabhängigkeit von dem durch die Energieversorgung Sachsen Ost GmbH (Enso) betriebenen Heizwerk Teichnitz“, wie Sprecherin Kerstin Juras bereits 2013, kurz nach Bekanntwerden der Pläne, erklärte. Mit anderen Worten: Das Heizwerk, dessen bei weitem wichtigster Abnehmer die EWB waren, wird nicht mehr benötigt.

„Das Heizkraftwerk Bautzen-Teichnitz ist außer Betrieb gegangen, aber grundsätzlich wieder anfahrbar“, bestätigt auch Birgit Freund von der Pressestelle der Enso. Bis Ende 2017 verbleibt das Werk gemäß dem noch geltenden Liefervertrag demnach in so genannter „kalter Reserve“ für die EWB. So soll es beispielsweise bis zum 10. Februar noch einmal in Betrieb gehen und Wärme an das Bautzener Fernwärmenetz, das circa 6500 Wohnungen versorgt, liefern. Von den ehemals 16 Mitarbeitern sind laut Birgit Freund noch vier in Teichnitz tätig: „Sie kümmern sich um die Anlagen- und Standortsicherung, um die Betriebsführung benachbarter Enso-Anlagen sowie um die Vorbereitung und Begleitung der Rückbaumaßnahmen.“

„Eine Sprengung wird es wahrscheinlich nicht geben“

Und diese sollen im Jahre 2018, nachdem der Liefervertrag mit der EWB endgültig ausgelaufen ist, beginnen. Birgit Freund erläutert: „Der Rückbau beginnt mit den kraftwerksspezifischen Anlagen und Gebäuden, unter anderem Dampferzeuger und Kesselhaus. Der detaillierte Ablauf- und Zeitplan, der sich am Abbruch- und Entsorgungskonzept orientiert, wird gegenwärtig erarbeitet. Einige Gebäude sollen jedoch am Standort verbleiben und weiterhin genutzt werden – so die bisherigen Funktionsgebäude mit Sozial- und Büroräumen, Werkstätten, Garagen und Hallen. Diese sollen auch Dritten zur Nachnutzung angeboten werden.“ Wann der „höchste Turm von Bautzen“ mit dem Rückbau an der Reihe ist und mit welcher Technologie das erfolgt, steht noch nicht fest: „Eine Sprengung wird es aber wahrscheinlich nicht geben, sondern einen maschinellen Rückbau. Dadurch können anfallende Reststoffe, Abfälle und Bauschutt besser separiert werden.“ Von den 16 Enso-Mitarbeitern am Standort ist keiner arbeitslos geworden: „Vier arbeiten wie schon gesagt noch in Teichnitz, die anderen haben Stellen in anderen Unternehmensbereichen, bei der Dresdner Drewag und bei der EWB angetreten“, so Birgit Freund.

(erschienen: 6.2.2017 Lausitzer Rundschau, 11.2. Oberlausitzer Kurier)

Züge rollen wieder von Horka nach Polen

An der Niederschlesischen Magistrale geht es voran: Nachdem bereits im Jahre 2014 der Bahnhof Knappenrode fertiggestellt wurde, nahmen die Deutsche Bahn AG und die Polnische Bahn am Mittwoch den ersten Streckenabschnitt zwischen der Staatsgrenze und dem Güterbahnhof Horka in Betrieb. Auf einem anderen Teilstück hingegen stockt es noch.

Halb Horka hat sich an diesem Tag auf den Weg zum Güterbahnhof gemacht. Für das bereits seit mehr als einem Jahrhundert eng mit der Eisenbahn verbundene Dorf in der Nähe von Niesky ist es ein großer Tag: Der Tag, an dem die Bahnverbindung nach Polen wieder zum Leben erwacht. Dabei ist es eher unwahrscheinlich, dass einer der zu Fuß, mit dem Fahrrad oder auch mit dem Auto gekommenen Schaulustigen jemals selbst mit diesem Zug über die Grenze fährt: Handelt es sich doch bei dem Abschnitt zwischen Horka und dem benachbarten Bielawa Dolna um eine reine Güterverkehrstrasse. Und zwar nicht um irgendeine, sondern um einen Teil des „Paneuropäischen Korridors III“, der von der Nordsee bis ins Baltikum führt. Also um eine der wichtigsten Achsen, auf denen die europäischen Warenströme zukünftig transportiert werden sollen.

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Und so wird der Triebwagen, der am Mittwoch symbolisch die circa acht Kilometer zwischen Bielawa Dolna und Horka zurückgelegt hat, wohl auf absehbare Zeit der einzige Personenzug auf der Strecke bleiben. „Gemeinsam haben die Polnische Bahn und die Deutsche Bahn dafür gesorgt, dass die Bauarbeiten an den Gleisen und der Signaltechnik termingerecht abgeschlossen werden“, würdigt Eckart Fricke, Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn AG, den Fortgang der Arbeiten. Durch den Lückenschluss bleibt den Güterzügen auf dem Weg beispielsweise von Berlin nach Breslau fortan die circa 55 Kilometer lange Umleitung über Görlitz erspart. Die Entfernung zwischen Horka und dem nächst gelegenen regulären polnischen Bahnhof Wegliniec beträgt nur circa 22 Kilometer.

„Ab dem Fahrplanwechsel am 11. Dezember rollen wieder zwanzig Güterzüge am Tag über die beiden Gleise“, so der Projektverantwortliche der Deutschen Bahn für das Bauvorhaben, Ulrich Mölke. Allerdings zunächst noch im Dieselbetrieb, obwohl die infrastrukturellen Voraussetzungen für den Einsatz von Elektrozügen vorhanden sind: „Die neu errichtete Oberleitungsanlage setzen wir erst zur Gesamtinbetriebnahme der gesamten Ausbaustrecke im Dezember 2018 unter Strom“, so Ulrich Mölke.

„Ab dem Fahrplanwechsel am 11. Dezember rollen wieder zwanzig Güterzüge am Tag über die beiden Gleise“

Dies ganz einfach deshalb, weil die benötigte Energie in einem Umrichterwerk in Lohsa, also ziemlich am anderen Ende der Strecke, erzeugt wird. Und zwischen Lohsa und Horka liegen knapp 45 Kilometer, auf denen emsig gebaut wird – oder auch noch nicht: „Für den Abschnitt 2B, der von Niesky bis Horka führt, warten wir noch immer auf den Planfeststellungsbeschluss des Eisenbahnbundesamtes“, wie Angelika Britz, Pressesprecherin der Deutschen Bahn AG für Großprojekte, auf Anfrage mitteilt. Ursprünglich war dieser bereits vor einem halben Jahr erwartet worden. Noch, so die Sprecherin, ist die Terminkette für den Abschluss des Gesamtvorhabens jedoch nicht in Gefahr. Auf dem mit Abstand größten Abschnitt – den etwa 37 Kilometern zwischen Lohsa und Niesky – geht es hingegen „heiß her“: Nachdem im Sommer die alten Gleise entfernt worden waren, läuft jetzt der Neuaufbau auf Hochtouren. Währendessen war auch die Polnische Bahn nicht untätig: Sie errichtete eine neue, fast 150 Meter lange Brücke über die Neiße, deren offizielle Einweihung ebenfalls am Mittwoch gefeiert wurde.

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Ob das Teilstück von Knappenrode nach Horka auch künftig für den Personenverkehr zwischen Hoyerswerda und Görlitz zur Verfügung steht, bedarf noch der abschließenden Klärung. Seitdem die Bauarbeiten laufen, ruht dieser Verkehr und wird durch Ersatzbusse übernommen. Nur eine Interimslösung – darüber herrschte zwischen allen Beteiligten Einigkeit. Umso größer war dann das Unverständnis über die Planspiele, den Personenzugverkehr gar nicht erst wieder aufzunehmen, weil dafür nicht ausreichend Geld zur Verfügung stehe. Durch noch nachträglich vom Freistaat Sachsen bereitgestellte sieben Millionen Euro sieht zumindest der Landtagsabgeordnete Thomas Baum (SPD) diese Kuh vom Eis geholt. Der für den Nahverkehr zuständige Verkehrsverbund Zvon gibt sich in dieser Hinsicht noch zurückhaltender und will das Geld erst im Haushalt bereitgestellt sehen, bevor er sich abschließend dazu äußert.

„Das tut auch bei einer Übung verdammt weh“

Hinweis: Dieser Beitrag stammt vom Oktober 2016 und entspricht möglicherweise nicht mehr dem aktuellen Stand. er wurde hier als Referenz veröffentlicht.

Groß angelegte deutsch-polnische Rettungsübung auf dem Autobahnparkplatz Ludwigsdorf

Ludwigsdorf. Etwa 100 polnische und deutsche Rettungskräfte haben am vergangenen Sonnabend auf dem Autobahnparkplatz Ludwigsdorf bei Görlitz das Zusammenspiel bei einem Verkehrsunfall mit mehreren Schwerverletzten trainiert. Es war das erste Mal, dass Einsatzkräfte aus beiden Ländern ein solch komplexes Szenario gemeinsam übten.

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Eine der verletzten Personen wird zum Rettungswagen gebracht, während Notarzt Dr. Mark Frank (li.) die gelegte Infusion überprüft.

Ausnahmezustand auf dem früheren Grenzabfertigungsplatz Ludwigsdorf: Ein von der Autobahn kommender PKW ist ungebremst in ein auf dem Parkplatz stehendes Auto gerast. Den als ersten an der Unglücksstelle eintreffenden Bundespolizisten bietet sich ein Bild der Verwüstung: Die beiden Fahrzeuge stehen fast parallel zueinander im Straßengraben. Zersplittertes Glas, verborgenes Blech, stöhnende, Blut überströmte Menschen bestimmen die Szenerie. Für die Beamten ist klar: Hier steht ein Großeinsatz bevor. Rettungsdienste von beiden Seiten der Grenze müssen alarmiert werden, um den Verletzten zu helfen.

Einer nach dem Anderen jagen sie mit Blaulicht und Sirene heran: Rettungswagen, Notarztwagen, weitere Polizeifahrzeuge … Notarzt Dr. Mark Frank vom Klinikum Görlitz erfährt von den bereits vor Ort befindlichen Sanitätern, dass es ohne technische Hilfe unmöglich ist, die Eingeklemmten zu befreien. Also fordert er die Unterstützung der Feuerwehr an. Unterdessen kümmern sich seine Kollegen um jene Unfallbeteiligten, an die man „herankommen“ kann. Einige haben sich auch selbst aus den Fahrzeugen befreien können. Sie sitzen und liegen mit blutenden, Schmerz verzerrten Gesichtern auf dem Randstreifen.

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Gezielte Ansprache: Neben der medizinischen Versorgung ist auch die Kommunikation mit den Verunglückten wichtig.

Eine Frau, die zusammengekrümmt in den Beifahrersitz eingesunken ist, bleibt nach einem kurzen Check in der weiteren Folge unbeachtet. „Das ist die schwerste Entscheidung, die man als Notarzt treffen muss. Das tut selbst bei so einer Übung verdammt weh“, wird Mark Frank später erklären. Er hat festgestellt, dass die Beifahrerin nur noch minimalste Überlebenschancen hat. Daher konzentrieren die Retter ihre Kräfte auf Diejenigen, bei denen die Hilfe Aussicht auf Erfolg hat.

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Der Job der Feuerwehr ist es, das Fahrzeug so zu öffnen, dass die eingeklemmten Personen befreit werden können.

Unterdessen ist die Feuerwehr eingetroffen. Mit schwerem Schneidgerät rücken die Kameraden Türen und Dach des gerammten Fahrzeugs zu Leibe. Wie bei einer Sardinenbüchse schält sich das Wagendach von vorn nach hinten ab und hinterlässt ein unfreiwilliges Cabrio. Endlich können auch die eingeklemmten Personen versorgt und befreit werden. Nach etwa eineinhalb Stunden ist die Übung beendet.

„Wie bei einer Sardinenbüchse schält sich das Wagendach von vorn nach hinten ab und hinterlässt ein unfreiwilliges Cabrio.“

Die ganze Zeit über wurden die Einsatzkräfte von Übungsteilnehmern begleitet, auf deren Warnwesten das Wort „Instructor“ stand. Ihre Aufgabe war es, die vorgegebenen Szenarien zu übermitteln und ihre Beobachtungen genau zu notieren – eine wichtige Hilfe bei der Auswertung, die einige Tage in Anspruch nehmen wird. „In erster Linie ging es darum, die Kommunikationsstrukturen zu testen“, so Übungsleiter Stephan Kays vom Notfallhilfe Sachsen e.V. Nach der Erfahrung von Dr. Mark Frank sind es nach wie vor in erster Linie die Deutschkenntnisse der polnischen Einsatzkräfte, die eine Kommunikation ermöglichen, auch wenn es bei den Polnischkenntnissen der deutschen Kollegen Fortschritte gibt. Und manchmal hilft auch nach wie vor die Kommunikation mit Händen und Füßen.