Ökologisch und doch hochmodern

Öko-Hof und Bio-Fleischerei Mörl stellen sich höchsten Qualitätsansprüchen

Immer mehr Menschen stellen sich verstärkt die Frage: Wo kommt eigentlich das Fleisch her, das auf meinem Teller liegt? Und wie wurde es produziert? Für diejenigen, die sich ihren Sonntagsbraten bei der Bio-Fleischerei Mörl in Diehmen holen, lässt sich die Frage klar beantworten: „Alles, was bei uns über die Ladentheke wandert, stammt aus eigener Produktion.“ Und auch über das „Wie“ braucht Geschäftsführer Sebastian Mörl nicht viele Worte zu verlieren: „Die Produktion erfolgt bei uns streng nach biologischen und ökologischen Gesichtspunkten.“

Was das bedeutet, erläutert er folgendermaßen: „Der Öko-Hof Mörl ist wie ein großer Kreislauf organisiert. Auf den Wiesen und Feldern wächst das Tierfutter ohne Einsatz von synthetischem Dünger, Insektiziden und Herbiziden. In den Ställen fällt ausreichend Mist an um die Felder zu düngen. Das Getreide wird in eigenen Siloanlagen gereinigt, gelagert und frisch geschrotet an die Schweine und Kälber verfüttert. Die Tiere werden auf dem Hof geboren, gezüchtet und geschlachtet, stressige Transporte bleiben ihnen somit erspart.“ Auch für die Haltung der Rinder und Schweine gibt es klare Kriterien: „Die Tiere dürfen nicht angebunden werden und müssen genügend Auslauf haben. Das Einstreuen von Stroh ist Pflicht.“ Antibiotika und andere Medikamente kommen nur bei akuten Erkrankungen zur Anwendung; die „vorsorgliche“ Gabe ist verboten. Bei der Fleisch- und Wurstproduktion wird weitgehend auf Zusatzstoffe verzichtet, lediglich Nitrite sind in geringen Mengen erlaubt, um die Haltbarkeitsdauer zu erhöhen. Die Einhaltung der Vorgaben bestätigt das Bio-Siegel der EU, das der Betrieb seit 2002 führen darf. Weiterhin ist er Mitglied des Gäa-Verbandes und unterwirft sich dessen strengen Richtlinien.

Bio“ und „Öko“ bedeutet allerdings nicht, dass auf dem Hof die Zeit still steht. „Wir sind ein moderner Betrieb“, betont Sebastian Mörl. In den Ställen stehen 350 Rinder (davon 110 Mutterkühe) und 250 Schweine (davon 20 Muttersauen). Fleischerei und Landwirtschaft sind in zwei rechtlich selbstständigen Unternehmen organisiert, die nach außen aber einheitlich als Familienbetrieb auftreten. Für ersteres zeichnet Sebastian Mörl als Fleischermeister verantwortlich, um Ackerbau und Viehzucht kümmert sich sein Bruder Matthias.

Sebastian Mörls beruflicher Werdegang begann mit der Lehre in einer mittelständischen Fleischerei in Berlin. Danach stieg er in den Landwirtschaftsbetrieb seines Vaters ein, den dieser seit der Wende zunächst im Neben-, ab 1997 im Haupterwerb führte. „Schon damals achteten wir auf tiergerechte Bedingungen und setzten auf regionale Vermarktung, ohne uns vordergründig als Öko-Betrieb zu verstehen“, erinnert er sich. Der erste BSE-Skandal 1999 führte das gewaltige Potenzial der regionalen und nachhaltigen Produktion vor Augen – „die Nachfrage stieg so stark, dass wir sie kaum befriedigen konnten.“ Allerdings folgte diesem „auf“ wieder ein „ab“, und dies wiederholte sich auch bei den folgenden Lebensmittelskandalen. „Von Mal zu Mal wuchs jedoch die Zahl derjenigen, die sich ernsthaft mit der Frage nach der Produktionsweise beschäftigten“, blickt Sebastian Mörl zurück. 2003 eröffnete er eine Theke im Dresdener Naturkostgeschäft „Biosphäre“: „Dort war das Bewusstsein damals schon stärker ausgeprägt.“ Die Vermarktung in Dresden ist bis heute ein wichtiges Vertriebsstandbein. Das andere besteht in der Fleischerei auf dem eigenen Hof, wo die Fleisch- und Wurstspezialitäten schlachtfrisch verkauft werden. Ein weiteres wichtiges Vertriebssegment bildet die regionale Gastronomie – „wir beliefern zahlreiche Restaurants, die hochwertige regionale Produkte bevorzugen – wie beispielsweise das Barockschloss Rammenau oder die Obermühle in Görlitz.“ Sebastian Mörl legt Wert auf die Verarbeitung des gesamten Fleischspektrums: „Wer sich nur die Filetstücke herauspicken will, ist bei uns falsch. Ein richtig guter Koch veredelt auch die vermeintlich weniger hochwertigen Teile zu tollen Gerichten.“

Für die Zukunft plant Sebastian Mörl nur noch ein moderates Wachstum – gegenwärtig beschäftigen er und sein Bruder insgesamt neun feste Mitarbeiter. Die erforderlichen Investitionen wurden in den letzten Jahren getätigt. Natürlich freut er sich über den gegenwärtigen Boom der Öko-Landwirtschaft, sieht aber auch die Kehrseite: „Auch hier herrscht mittlerweile ein harter, manchmal schon gnadenloser Wettbewerb.“ In diesem könne nur bestehen, wer die bessere Qualität bietet – „daran arbeiten wir weiterhin hart.“

(erschienen in „Mag Esperience“, März 2012)

Weinbauer mit Herz und Leidenschaft

Michael Juros erfüllte sich seinen Lebenstraum

„Man muss es mit Herz und Leidenschaft machen, sonst hat es keinen Zweck.“ Michael Juros lebt seine Leidenschaft, und diese gilt dem Wein. Seit 1993 ist der Bautzener dem Rebensaft verbunden. Damals begann er, als Handelsvertreter für verschiedene Weinhäuser zu arbeiten, unter anderem für Bernard Massard aus Trier und für das Weingut Schnitzius-Müllers aus Kröv. „Das waren und sind Häuser, die nur erstklassige Weine anbieten. So kam ich auch selbst auf den Weingeschmack“, erinnert sich Michael Juros.

1995 kelterte er seinen ersten eigenen Wein: „Am Haus meiner Schwiegereltern gab es einen alten Weinstock. Da hing so viel dran, dass ich mir sagte: Versuch es doch einfach mal.“ Das Ergebnis dieses ersten winzerischen Versuchs konnte sich durchaus sehen, oder besser schmecken lassen. Zumindest machte es Appetit auf mehr. So tauchte Michael Juros immer tiefer in die Welt des Weines ein – durch Wissen, das er aus Büchern und während einer Ausbildung zum Restaurantfachmann erwarb, vor allem jedoch durch die praktische Beschäftigung. „In Bautzen gibt es mehrere alte Weinberge, an einen erinnert sogar noch ein Straßenname“, erklärt er. Bis zum heutigen Tag bewirtschaftet Michael Juros mehrere dieser jahrhundertealten Rebhänge, die sich im Tal der Spree befinden, und hält somit eine alte Tradition am Leben. Auch Führungen zu den sonst unzugänglichen Weinbergen bietet er an. 1997 machte er sich mit einer eigenen Weinhandlung selbstständig, die er bis 2006 an verschiedenen Standorten in Bautzen betrieb. „In dieser Zeit eignete ich mir die erforderliche Professionalität an, erkannte aber auch, dass man eine Weinhandlung in Ostsachsen kaum wirtschaftlich betreiben kann“, blickt Juros zurück.

In der Zwischenzeit hatte der Bautzener aber auch über den Tellerrand geblickt und intensive Kontakte in die österreichische Winzerhochburg Rust (Burgenland) geknüpft. „Ich hatte festgestellt, dass mir die Weinherstellung mehr Spaß macht als das bloße Verkaufen, und entschloss mich, als Weinbauer in Österreich zu arbeiten und zu leben“, beschreibt er die entscheidende Zäsur in seinem Leben.

Wohlmeinende Bekannte rieten allerdings von dem Vorhaben ab. „Sie meinten, ohne eine Million in der Hinterhand wäre der Versuch aussichtslos“, erinnert sich Michael Juros schmunzelnd. „Ich fing mit null an, mittlerweile bewirtschafte ich fünf Hektar, habe einen komplett ausgestatteten Keller und baue ungefähr ein dutzend Rebsorten an – darunter Weiß- und Grauburgunder, Chardonnay, Welschriesling, Blaufränkisch und Cabernet Savignon.“ Allerdings hat er hart dafür gearbeitet. Zunächst absolvierte der Bautzener eine Ausbildung an der Weinbauschule in Krems und arbeitete parallel dazu beim Weingut Knoll, einem der renommiertesten Betriebe in der Wachau. In Rust half er zunächst Freunden in der Gastronomie, arbeitete beim Weingut Feiler-Artinger und bewirtschaftete „nebenbei“ die ersten eigenen Weinberge. „Mit der Zeit wurde die Fläche immer größer, und seit zwei Jahren führe ich einen eigenen Wirtschaftsbetrieb in Rust. Damit habe ich mir meinen Lebenstraum erfüllt“, berichtet Michael Juros strahlend. 2011 produzierte sein Weingut 13.000 Liter – „maximal wären wohl 30.000 möglich, doch das werde ich wohl nie erreichen, da ich meine Weingärten biologisch und sehr extensiv nur von Hand bearbeite.“ Derzeit befindet sich ein zentraler Betriebssitz im Aufbau. Seit 2011 darf sich Michael Juros auch Weinbau- und Kellermeister nennen; er absolvierte nebenbei noch einen dreijährigen Kurs als mit Abstand ältester Teilnehmer und einziger Deutscher. „Daran sieht man, dass ich mit dem, was ich mache, im Burgenland schon ein bisschen Exot bin“, meint er schmunzelnd.

Doch auch seiner alten Heimat fühlt er sich verbunden. Der Bautzener Frühling und der Weihnachtsmarkt sind fest im Terminkalender vermerkt: „Unsere Weine finden hier reißenden Absatz, die Bautzener wissen einen in Handarbeit produzierten guten Wein zu schätzen.“ Der Dezember ist der einzige Monat im Jahr, in dem die Arbeit im Weinberg ruht. Nach Weihnachten bleibt dann „sogar“ Zeit für ein wenig Urlaub, bevor im Januar der Rebschnitt beginnt.

Seine Entscheidung, mit 40 Jahren quasi ein neues Leben zu beginnen, hat der heute 45-Jährige keine Sekunde lang bereut: „Es ist genau das, was ich machen wollte. Ich bin glücklich.“ Allerdings weiß er auch um die mit dem Winzerberuf verbundenen Härten: „Man verbringt viel Zeit im Weinberg, zu jeder Jahreszeit, bei jedem Wetter.“ Ohne Herz und Leidenschaft – da spricht Michael Juros für alle seine Berufskollegen – schafft man das nicht, zumindest nicht auf Dauer.

(erschienen in „Mag Esperience“, März 2012)

Der Stern ist allgegenwärtig

Sternen-Café trägt zum Erfolg der Herrnhuter Sterne GmbH bei

Herrnhuter Sterne sind ein weltweit bekannter und begehrter Botschafter der Oberlausitz. Um der stetig wachsenden Popularität und den Erwartungen der aus der ganzen Welt herbeiströmenden Gäste Rechnung zu tragen, entschloss sich die Herrnhuter Sterne GmbH zum Bau eines modernen Besucherzentrums. Dieses integriert neben einem Ausstellungs- und Präsentationsraum sowie der Schauwerkstatt auch einen gastronomischen Bereich.

„Durch die Verbindung mit dem ästhetisch äußerst hochwertigen Besucherzentrum stellte die Gestaltung dieses Bereiches ein sehr anspruchsvolles Vorhaben dar“, erklärt der Berthelsdorfer Architekt Daniel Neuer, dessen Büro mit dieser Aufgabe betraut wurde. Das Café (das allerdings weitaus mehr als nur Kaffee und Kuchen bietet) mit 60 Plätzen sollte sich sowohl für die Betreuung der Tagesgäste als auch für die Ausrichtung von Empfängen und Feiern eignen.

Der Herrnhuter Stern ist im Besucherzentrum allgegenwärtig – nicht nur als dreidimensionales Objekt, sondern auch in der gestalterischen Formensprache. Dies beginnt schon am Empfang, von dem aus farbigen LEDs gebildete Leuchtzacken den Weg in die einzelnen Bereiche – so auch in das Sternen-Café – weisen. Bereits hier kommt die für das gesamte Gebäude charakteristische Kombination aus Tradition und Moderne eindrucksvoll zum Tragen.

„Der Stern und der typische Herrnhuter Barock bilden auch für das Café selbst die prägenden Stilelemente“, so Daniel Neuer. Die dadurch vorgegebenen strengen und schlichten Gestaltungsprinzipien einzuhalten, dabei aber der Gefahr auszuweichen, „Kirchensaalatmosphäre“ zu produzieren – dies war die große Herausforderung, der sich Daniel Neuer und sein Team stellen musste.

Wie dies gelungen ist, lässt sich im Sternen-Café eindrucksvoll nachvollziehen. Beispiel Mobiliar: Die Sitzbänke nehmen die typisch gekehlte Form ihrer „Pendants“ in einem Herrnhuter Gemeinsaal auf. Die weißen Stühle tragen Sitzflächen aus Leder, die mit dem französischen Nußbaumfurnier auf den Tischen harmonieren. Das gesamte Mobiliar verbindet die schlichte Ästhetik des Herrnhuter Barock mit dem Anspruch moderner Gastronomie auf Strapazierfähigkeit und Bequemlichkeit. „Die Suche nach Lieferanten, die den Anforderungen entsprechen konnten, war nicht einfach, aber letztlich doch von durchschlagendem Erfolg gekrönt“, freut sich Daniel Neuer.

Exklusiv für die Herrnhuter Sterne GmbH wurde in Zusammenarbeit mit der Thüringen Porzellan GmbH Kahla ein Dekor entworfen, welches das Geschirr im Sternen-Café unverwechselbar macht und dabei – wie könnte es anders sein – auf den Stern als Grundmotiv setzt. „Der Stern taucht in der Raumgestaltung des Besucherzentrums, aber auch in den Details immer wieder auf“, verweist der Architekt auf die wohl auffälligste Besonderheit des Objektes. Die Abtrennung zwischen dem Verkaufsbereich und dem Café bildet eine Vitrine, die zahlreiche Herrnhuter Sterne unterschiedlichster Größe birgt. Hinter die Dominanz des Sterns muss auch die Beleuchtung zurücktreten, die auf moderner und Energie sparender LED-Technik basiert. Während die Hintergrundbeleuchtung tagsüber in unauffälligem und dezentem Weiß erfolgt, darf es nachts, wenn die Besucher das Zentrum verlassen haben, schon etwas farbiger zugehen: Dann erstrahlt der Neubau wahlweise in rotem, blauem oder gelbem Licht – „nicht schrill und auch nicht in schnellem Wechsel wie bei einer Diskothek, aber doch so, dass Aufmerksamkeit und Neugierde geweckt werden“, erläutert Daniel Neuer das dahinter stehende Konzept.

Nach anfänglicher Skepsis, ob eine gastronomische Einrichtung in Verbindung mit dem Besucherzentrum der Herrnhuter Sterne GmbH angenommen werden würde, sprechen mittlerweile die Zahlen eine klare Sprache: Bereits im ersten Jahr nach der Eröffnung kamen circa 45.000 Gäste, gerechnet hatte man mit 15.000 bis 20.000. Neben dem eindrucksvollen Ambiente trägt auch das regionaltypisch orientierte Speisenangebot zum Erfolg bei. Natürlich entspricht die Kücheneinrichtung modernsten Anforderungen. So leistet das Sternen-Café seinen Teil, um den Gästen der Herrnhuter Sterne GmbH ein rundum zufrieden stellendes Besuchserlebnis zu vermitteln – ein baldiges Wiedersehen ausdrücklich eingeschlossen.

(erschienen in „Mag Esperience“, März 2012)

Bier als kulinarischer Höhepunkt

BraufactuM erschließt dem deutschen Lieblingsgetränk neue Dimensionen

Genuss liegt im Trend. Klasse statt Masse – was sich bei Kaffee oder Schokolade immer stärker durchsetzt, erreicht jetzt auch des Deutschen liebstes Getränk: Das Bier.

Die Verbindung von Handwerkstraditionen und Innovationsgeist lässt zur Freude eines immer größer werdenden Genießerkreises Kreationen entstehen, die den Begriff „Bier“ neu definieren. „In den USA, Italien, Belgien oder auch England gewinnt handwerklich hergestelltes Bier höchster Qualität seit Jahren stetig an Bedeutung“, hat Marc Rauschmann festgestellt.

Warum, so fragte sich der studierte Brautechnologe, sollte dies in Deutschland mit seiner großartigen und vielfältigen Biertradition nicht möglich sein? Und so entstand das Unternehmen „Die Internationale Brau-Manufacturen GmbH“, das den deutschen Bierliebhabern eine neue Welt des Biergenusses erschließen will. „Wir haben neun renommierte Braumeister aus den USA, Belgien, Großbritannien und Italien als Partner gewonnen, von denen jeder einzelne seinen Bieren durch Rezeptur, Herstellung und Lagerung eine ganz besondere Note gibt“, erklärt Marc Rauschmann, der als Geschäftsführer fungiert.

Doch auch er selbst reiht sich ein in diesen Kreis und vervollständigt die Kollektion, die unter der Bezeichnung „BraufactuM“ den Markt belebt, durch eigene Kreationen. Beispielsweise das Colonia, bei dem BraufactuM die Tradition der Rheinischen Bitterbiere wieder aufleben ließ; aber auch durch innovative Biere wie das Marzus, bei dem ein spezielles Maischverfahren angewandt wird. Generell vereinen die BraufactuM-Biere Qualität und Vielfalt – „so kommen zum Beispiel viele verschiedene Hopfensorten zum Einsatz, von denen jede Einzelne einen individuellen Charakter besitzt.“ In Verbindung mit edlen Spezialmalzen und ungewöhnlichen Brauverfahren, wie der Reifung im Holzfass oder der Flaschengärung, lassen sich überraschende und einzigartige Ergebnisse erzielen. Doch nach dem Abschluss des Brauvorganges endet die Fürsorge für das Produkt noch lange nicht: „Ganz besonders großen Wert legen wir auf schonende Lagerung und Transport mit einer lückenlosen Kühlkette bis zum Point of Sale, die erst dafür sorgt, dass der Genuss unverfälscht beim Kunden ankommt“, wie Marc Rauschmann betont.

Dass mit so viel Liebe und Sachverstand hergestellte Biere auch mit Liebe und Verstand genossen werden wollen, liegt auf der Hand. „BraufactuM-Biere sind keine Durstlöscher, man genießt sie wie einen guten Wein zu einem guten Essen“, betont der Geschäftsführer. „Durch die deutlich höhere Aromenvielfalt der Biere im Vergleich zum Wein lassen sie sich in nahezu unerschöpflich vielfältiger Art und Weise mit Gerichten kombinieren.“ Auch der Winzersohn und BraufactuM-Partner Teo Musso aus dem Piemont hat sich von Beginn seiner Karriere an um ein Bier bemüht, das den Ansprüchen der hohen Gastronomie genügt. Schnell begeisterte er nicht nur die Top-Köche, sondern auch die Spitzenwinzer seines Landes. Diese überließen ihm bereitwillig ihre Barriquefässer, damit er in ihnen seine Produkte ausbauen konnte. Heute sind seine Biere dabei, dem Wein den Rang als kulinarischer Begleiter Nummer eins abzulaufen. BraufactuM-Biere passen zu den feinsten Kreationen der gehobenen Küche – dies erkannten auch fünf deutsche Spitzenköchinnen, die zu einzelnen Bieren auserlesene Rezepte entwickelt haben. Nicht nur das passende Bier zu jedem Gericht, sondern auch das passende Gericht zu jedem Bier – eine Entwicklung, die noch lange nicht beendet ist …

(erschienen in „Mag Esperience“, März 2012)

Exotischer Fisch aus heimischer Produktion

Eine der Besonderheiten der Oberlausitz besteht in ihrer ausgedehnten Teichlandschaft, die sie zu einem der bedeutendsten Zentren der Binnenfischerei in Europa macht. Dass man Fisch auch anders produzieren kann, beweist die Kirschauer Aquakulturen GmbH. Sie betreibt auf dem früheren Vegro-Gelände der oberlausitzer Industriegemeinde die größte sächsische Indoor-Fischzuchtanlage.

Der Unterschied könnte kaum krasser sein: Außen ein schneidend kalter Wintertag, extrem trockene Luft, gleißendes Sonnenlicht. Im Inneren der Halle warme, feuchte Luft. Zylinder- und wannenförmige, mit Wasser gefüllte Becken reihen sich aneinander. „Wir müssen konstant eine Wassertemperatur von 26 bis 28 Grad halten, damit sich unsere Fische optimal entwickeln können“, erklärt Karl Dominick. Im März 2010 begann er, das gemeinsam mit seinem Bruder Uwe entwickelte Konzept einer Kreislaufanlage für die Indoor-Fischzucht umzusetzen. Heute beschäftigt der Geschäftsführer der Kirschauer Aquakulturen GmbH acht Mitarbeiter und produziert zwei Tonnen Fisch im Monat. Nach vollendetem Ausbau sollen es bis zu 12 Tonnen sein.

Der Unternehmer hat sich als Hauptsorte für den Tilapia entschieden. „Dabei handelt es sich um einen Fisch aus der Familie der Buntbarsche, der sich durch festes, weißes Fleisch auszeichnet und ideal zum Grillen, Braten, Dünsten, Räuchern und Filetieren geeignet ist“, erklärt Karl Dominick. Das Kirschauer Unternehmen bietet ihn in zwei Größen an: Mit 500 bis 600 Gramm zum Servieren mit Gräte, so wie man es beispielsweise von der einheimischen Forelle kennt. „Der Tilapia hat den Vorteil, dass seine Gräten fester sind und sich besser aus dem Fleisch herauslösen lassen“, betont der Geschäftsführer. Die zweite „Zielgröße“ erreicht der Fisch mit circa 850 Gramm – dann besitzt er genügend Masse, um ihn bereits vor der Zubereitung zu filetieren. „Wir vermarkten beide Größen – neben unserem hauseigenen Fischladen – in der gehobenen regionalen Gastronomie“, erklärt Karl Dominick. Bislang beliefert er zwölf Restaurants in einem Umkreis von circa 100 Kilometern und ist natürlich an weiteren Abnehmern interessiert, die den Tilapia als mediterrane Speise, im ganzen oder als Filet servieren wollen. „Immerhin bieten wir mit unserem Tilapia ein hochwertiges, in kontrollierter Umgebung und absolut antibiotikafrei aufgewachsenes Produkt an“, versichert der Geschäftsführer. Auch an einer Geschäftsbeziehung mit einem Veredler (Filetierer) ist er interessiert.

Die Reproduktion der Fische wird ausschließlich über Veränderungen der Wassertemperatur angeregt, die Sterilisation der Becken, die Bekämpfung von Bakterien und Parasiten erfolgt durch UV-Licht, Salz und Ozon. „Preislich liegt der Tilapia nahe bei der Forelle. Allerdings haben wir den Vorteil, in unserer Indoor-Anlage ganzjährig und völlig unabhängig von der Witterung in konstanter Qualität produzieren zu können“, so Karl Dominick. Freilich könne man sich preislich nicht mit importierter Tiefkühlware messen, aber: „Das wollen wir auch gar nicht. Frische und Qualität haben nun mal ihren Preis.“

Neben Tilapia tummeln sich auch Zander und Störe in den Becken. Letzterer benötigt kein extra Futter – er verwertet, was Tilapia übrig lässt. „Durch den Stör können wir die Wirtschaftlichkeit unserer Anlage erhöhen“, betont Karl Dominick. Auch er findet seine Abnehmer in der gehobenen Gastronomie. Apropos Futter: Wie es sich für einen geschlossenen Kreislauf gehört, wird auch dieses (zumindest zum Teil) von der Anlage selbst erzeugt – durch eine Aquaponics-Kultur. „Hierbei handelt es sich um Wasserpflanzen, die die bei der Fischzucht entstehenden Nitrate – ähnlich wie die Natur – aus dem Wasser filtern“, erläutert der Kirschauer Unternehmer. Die Aquaponics-Anlage befindet sich noch in der experimentellen Phase. Der Nutzeffekt ist zweiseitig – einerseits produziert die Anlage ihr eigenes „Gemüse“, andererseits wird das Wasser auf biologische Weise gereinigt. Auch hier bestätigt sich wieder das Prinzip, komplett auf natürliche Effekte zu setzen und auf chemische Zusätze zu verzichten.

Mittlerweile haben auch die Bewohner von Kirschau – einem Ort fernab der Fischereizentren – „ihre“ Fischzucht ins Herz geschlossen. Dies bewies die Resonanz auf das erste Fischerfest, das die Kirschauer Aquakulturen GmbH mit über 3000 Besuchern im September 2011 feierte.

Am 15 September wird das 2. Kirschauer Fischerfest, mit einer reichen Auswahl an gegrilltem und geräuchertem Fisch, stattfinden. Auch der Fischladen wird gut angenommen, insbesondere die Räucherspezialitäten – „wir sind der einzige Anbieter von geräuchertem Tilapia in Deutschland“, wie Karl Dominick betont. Nicht zuletzt trägt sein Unternehmen zur Wiederbelebung einer Industriebrache bei, deren größerer Teil bislang noch ohne Nachnutzung geblieben ist.

(erschienen in „Mag Esperience“, März 2012)

Ein Stück Frankreich in der Oberlausitz

Ein Stück Frankreich gilt es im Bischofswerdaer Ortsteil Belmsdorf zu entdecken. Im L‘ Auberge „Gutshof“ ist der Name Programm, und so können sich die Gäste hier auf eine Rundreise durch die verschiedenen Regionen Frankreichs begeben. Ob Elsass, Provence oder Burgund: Die umfangreiche Speisekarte lässt kaum eine Facette der für ihre kulinarischen Höhepunkte berühmten „Grande Nation“ aus.

Das ist auch kein Wunder, denn schließlich hat Inhaberin und Chefköchin Tina Weßollek an einer französischen Fachschule die Ausbildung zur Köchin und zur Restaurantfachfrau absolviert, bevor sie sich in Deutschland zur Küchenmeisterin qualifizierte. Ihr dabei erworbenes Wissen und Können findet nunmehr seinen Niederschlag in einer saisonal ausgerichteten französischen Küche mit all ihren Raffinessen, komplettiert durch ausgewählte Weine von französischen Chateaus.

Dazu passt das Ambiente des historischen Belmsdorfer Gutshofes mit seinem urigen Gewölberestaurant, zu dem der vor sieben Jahren angebaute Feierraum „La Stub“ im Elsässer Stil einen reizvollen Kontrast bildet. Mit dem Elsaß verbindet Tina Weßollek ohnehin eine besonders enge Beziehung: „Elsässer Flammkuchen aus dem Holzbackofen ist unsere besondere Spezialität, ich selbst habe bestimmt schon tausend Stück gebacken. Jeder einzelne ist ein Unikat und komplett frisch.“ Die junge Küchenchefin gibt ihr Wissen gern in Kochkursen weiter, die sich in einem weiten Umkreis großer Beliebtheit erfreuen und von den Teilnehmern gern auch mit einem kurzen Urlaub verbunden werden. Auch hierfür bietet L’Auberge „Gutshof“ mit ihren zehn Nichtraucherzimmern, die sich thematisch und farblich an Blumen wie Lavendel, Mohn und Rose orientieren, beste Voraussetzungen. Und da Abwechslung groß geschrieben wird, präsentiert sich das Haus seit diesem Jahr mit neuem Farbanstrich – aus sonnengelb wurde himmelblau. Nur eine von vielen Überraschungen …

(erschienen im Ferienmagazin Oberlausitz 2012)

20 neue Krippenplätze in der Kita Sonnenschein

Oberlausitzer Lebens- und Familienhilfe e.V. trägt zur Verbesserung der Betreuungssituation in Bautzen bei

Die Kindertagesstätte Sonnenschein vergrößert sich: Mitte Juni soll der Erweiterungsneubau für den Krippenbereich eröffnet werden. Damit stehen dann 20 neue Krippenplätze in der vom Oberlausitzer Lebens- und Familienhilfe e.V. betriebenen Integrativen Einrichtung zur Verfügung.

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„Ausgangspunkt für diesen Schritt war die Notwendigkeit, in Bautzen neue Krippenplätze zu schaffen, damit gesetzliche Anforderungen erfüllt werden können“, erklärt Geschäftsführer Sylvio Funke. So erfolgte im September 2013 der Baubeginn für das 600.000 Euro-Projekt, das bis zu 75 Prozent vom Bund gefördert wird und an dessen Eigenanteil sich die Stadt Bautzen beteiligt.

Mittlerweile ist das neue, achteckige Gebäude mit dem markanten Oberlicht an der Spitze emporgewachsen. In den letzten Wochen erfolgten Dach- und Installationsarbeiten. Die Gruppen- und Therapieräume formieren sich um den zentralen Sanitärbereich. „Diese Struktur ist sehr zweckmäßig und verbessert unsere Betreuungs- und Arbeitsbedingungen erheblich“, erklärt Sylvio Funke.

Am wichtigsten ist jedoch natürlich, dass sich die Kinder wohl fühlen. 78 Kinder werden in der Kindertagesstätte auf der Daimlerstraße in der Bautzener Neustadt derzeit betreut, nach Inbetriebnahme des Erweiterungsneubaus werden es 98 sein (davon bis zu 36 Krippenkinder). Schon ab dem „zarten“ Alter von nur 9 Lebenswochen erfolgt die Aufnahme, also dem frühestmöglichen Zeitpunkt überhaupt. Weiterhin hat die Kindertagesstätte der Lebenshilfe noch etwas Besonderes aufzuweisen. „Wir betreuen die Kinder in einem Integrativen und in einem Heilpädagogischen Bereich, wobei die Kinder keine strikte Trennung erleben“, erläutert der Geschäftsführer des Oberlausitzer Lebens- und Familienhilfe e.V. Die Kinder im Heilpädagogischen Bereich benötigen eine intensivere Betreuung. „Wir versuchen, uns in unserer Arbeit grundsätzlich an dem Leitgedanken der Inklusion zu orientieren, bei dem Kinder mit und ohne Behinderung ganz selbstverständlich miteinander aufwachsen“, betont Sylvio Funke. Für die Umsetzung, eine inklusive Kindertagesstätte zu werden, müssen jedoch noch umfangreichere rechtliche Anforderungen und Rahmenbedingungen erfüllt werden.

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Der frühere Krippenspielplatz, der sich an der Stelle des Neubaus befand, soll im Bereich der jetzigen „wilden“ Parkfläche im Einfahrtbereich wieder entstehen. Auch das große Planschbecken, das ein Markenzeichen der Kita „Sonnenschein“ darstellte und dem Erweiterungsbau weichen musste, wird neu aufgebaut. Ab dem 30. Juni soll die Zufahrt wieder – wie vor dem Bau der Westtangente – über die Daimlerstraße erfolgen.

Der Oberlausitzer Lebens- und Familienhilfe e.V., auf dessen Engagement die Gründung der Kita „Sonnenschein“ im Jahre 1992 zurückgeht und der bis heute Träger der Einrichtung ist, bietet neben der Kinderbetreuung noch weitere Dienste an. Dazu zählen die Interdisziplinäre Frühförder- und Entwicklungsberatungsstelle, der Familienunterstützende Dienst, der Ambulante Pflegedienst, der Assistenzdienst sowie das Ambulant betreute Wohnen. „Auch wenn die Kita den Beginn und das Herzstück unserer Tätigkeit bildet, sind wir doch längst darüber hinaus gewachsen und stellen heute einen beachtlichen Dienstleister im sozialen Bereich mit 47 Beschäftigten dar“, unterstreicht Geschäftsführer Sylvio Funke.

(erschienen in „Filou“, April 2014)

Eine neue Küche fur die Bautzener Schulverpflegung

Die La Ola Zentralküche, ein seit 21 Jahren in den Bereichen Catering und Gemeinschaftsverpflegung tätiges rein ostdeutsches Unternehmen, eröffnet im Juli eine neue Küche im Bautzener Ortsteil Niederkaina. „Wohl kaum einem Bautzener dürfte die in den letzten Monaten geführte Diskussion um die Kita- und Schulverpflegung in der Stadt entgangen sein. Wir nehmen 500.000 Euro in die Hand und machen das, was sich die Eltern der Bautzener Schüler wünschen: Wir errichten eine Küche mit modernster Technik, in der schnell, schonend und in einer Frische, die ihresgleichen sucht, gekocht wird“, erklärt Inhaber Jens Ulbricht. Der Standort vor den Toren der Stadt Bautzen gewährleistet kurze Wege bei der Anlieferung der Speisen, die dadurch ihre volle Qualität und Frische behalten.

Die Investition auf dem Gelände der Budissa AG in Bautzen-Niederkaina steht unter der Voraussetzung, dass der LaOla Zentralküche der Zuschlag für mindestens zwei der von der Stadt Bautzen ausgeschriebenen vier Lose erteilt wird. Die Verpflegung der Kindertagesstätten, Grundschulen, Oberschulen und Gymnasien wird jeweils in einem Los vergeben. Die Zuschlagserteilung ist für den 20. Mai vorgesehen. „Wir haben alle Pläne fertig und können am 21. Mai mit dem Bau beginnen“, so Jens Ulbricht. In der neuen Küche in Niederkaina sollen sechs neu eingestellte Köche arbeiten, die derzeit am Hauptstandort der LaOla Zentralküche in Pulsnitz eingearbeitet werden (ein weiterer Standort des Unternehmens befindet sich in Freiberg). Insgesamt beschäftigt LaOla 160 Mitarbeiter: „Mit dieser Größe sind wir der einzige rein ostdeutsche Anbieter, der den ‚Großen‘ der Branche Paroli bieten kann“, betont der Inhaber.

Die LaOla Zentralküche setzt auf gesunde, frische und ausgewogene Kost und orientiert sich dafür an den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Diese beinhalten unter anderem die Forderung nach einer abwechslungsreichen Auswahl. Obst und Gemüse, Milch- und Milchprodukte, Erzeugnisse aus Getreide und Kartoffeln sollen reichlich, Fleisch und fettreiche Nahrungsmittel dagegen nur in Maßen angeboten werden. Auch bei Salz und Zucker raten die DGE-Richtlinien zu einem sparsamen Umgang. Fisch steht ein bis zwei Mal wöchentlich auf dem Speiseplan. Die Zubereitung erfolgt schonend mit möglichst wenig Wasser und Fett, um den natürlichen Geschmack und die Nährstoffe zu erhalten. „Wir verarbeiten kein Schweinefleisch, dafür hochwertiges Rind und Geflügel von regionalen Produzenten“, so Jens Ulbricht. Der Gemüseanteil liegt bei etwa 60 Prozent. Der Blick auf einen aktuellen Speiseplan zeigt unter anderem zarten Osterlammbraten mit Butterbohnen und Salzkartoffeln, gebackenen Fetakäse auf
Ratatouillegemüse an Reis, sahnigen Milchreis mit Schattenmorellen oder serbischen Fischtopf mit Kartoffelstücken – nur eine kleine Auswahl aus der Vielfalt der angebotenen Speisen. Eine wöchentliche Kundenbefragung nach Geschmack und Frische gibt die Möglichkeit, noch besser auf Wünsche einzugehen.

Derzeit liefert die La Ola Zentralküche von Pulsnitz täglich circa 13.000 Portionen aus. Speziallieferfahrzeuge mit Wärmeöfen sichern die Auslieferung der Speisen mit einer Temperatur von mindestens 70 Grad Celsius. Die Verpackung erfolgt in der zu hundert Prozent recyclebaren Thermobox oder in praktischen Mehrwegbehältern.

Dabei waren die Anfänge des Unternehmens eher unkonventionell. Jens Ulbricht, gelernter Feinmechaniker, arbeitete nach der Wende zunächst in einem Casino in Leipzig und später in einem Automatensalon in Dresden. Im Auftrag von Geschäftsleuten, die er dabei kennen gelernt hatte, verhandelte er als 22-Jähriger mit der Treuhandanstalt um die ehemalige Betriebskantine und Küche von Bandtex Pulsnitz – der Startschuss für das mittlerweile größte rein ostdeutsche Unternehmen in der Catering- und Gemeinschaftsverpflegungsbranche. 2005 erfolgte die Eröffnung der Niederlassung in Freiberg, 2014 nun die weitere konsequente Expansion mit der Eröffnung der neuen Küche in Bautzen.

(Erschienen in „Filou“, Mai 2014)

Innovation für den perfekten Zahnersatz

Bautzen. Seit dem 6. Januar (2014, Anm. d. A.) ist die Dentallabor Lexmann GmbH auf der Schliebenstraße 16 in Bautzen ansässig. Laborleiter Alexander Heuseler und sein zehnköpfiges Team bieten hier innovative Leistungen an, die den neuesten Stand der modernen Laborpraxis darstellen.

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„Voraussetzung für einen qualitativ hochwertigen und den individuellen Bedürfnissen angepassten Zahnersatz ist die direkte Kommunikation zwischen dem Patienten, seinem Behandler und uns“, lautet das Firmencredo. So fährt Alexander Heuseler persönlich in die von ihm betreuten Zahnarztpraxen, damit die erforderlichen Informationen schnellstmöglich und ohne Verlust ausgetauscht werden können. Für die Bestimmung der Zahnfarbe verfügt das Dentallabor Lexmann über eine eigene Behandlungseinheit. Ziel ist es, den Patient so schnell und präzise wie möglich mit dem benötigten Zahnersatz zu versorgen.

Das Labor verfügt über Fräsmaschinen für alle benötigten Materialien – von Kunststoff über viele Arten von Individuellen Implantat Abutments, Metall, bis hin zum Zirkon – einem ästhetisch hochwertigen und gut verträglichen metallfreien Zahnersatz. „Damit sind wir – im Gegensatz zu anderen Laboren – nicht darauf angewiesen, Arbeiten an andere Firmen zu vergeben. Das spart Zeit und Kosten, alles liegt in einer Hand“, betont Alexander Heuseler. Als eines von bislang nur wenigen Labors verfügt Lexmann über die Zertifizierung für PEEK – einen aus Biomaterial hergestellten Hochleistungskunststoff, der hochpräzise auf CAD/CAM-Basis gefräst werden kann. Der Vorteil: Die einmal erhobenen Daten sind jederzeit erneut abrufbar, dies erspart dem Zahnarzt die Notwendigkeit, den Patienten wiederholt vorstellen zu müssen und diesem erhebliche Wartezeit. Bei der Bearbeitung können individuelle Besonderheiten in der Behandlung des jeweiligen Zahnarztes berücksichtigt werden, sodass das Resultat perfekt den Erfordernissen entspricht.

Die Dentallabor Lexmann GmbH bietet ihren Partnern – den Zahnarztpraxen – eine umfangreiche Palette an Kursen zur Fortbildung an: Von der digitalen Mund- und Zahnfotografie reicht das Spektrum über Erste Hilfe in der Praxis bis hin zur Instrumentenaufbereitung und Hygiene.

(erschienen im Oberlausitzer Kurier)

Für Sicherheit und Unterhaltung im Auto

Görlitz. Der ACR Soundshop auf der Jakobstraße 19 ist die Adresse für Sicherheit, Musik und Unterhaltung im Auto. Seit dem Inhaberwechsel im März 2015 führt Tino Barthel die Geschäfte des 1995 gegründeten Unternehmens. An Angebot und Service hat sich seitdem nichts wesentliches geändert, allerdings bedingen aktuelle Entwicklungen neue Schwerpunkte.

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So gewinnt das Thema Sicherheit im und für das Auto eine immer größere Bedeutung. „Görlitz zählt deutschlandweit zu den Hochburgen der Diebstahlskriminalität. Kaum in einer anderen Stadt werden, bezogen auf die Einwohnerzahl, so viele Autos gestohlen. Dabei kann man sich zu relativ geringen Kosten effektiv davor schützen“, wie Tino Barthel erklärt. Dies gilt nicht nur für hochwertige Neufahrzeuge, sondern auch für ganz normale Gebrauchte. „Zu Preisen ab 70 Euro lässt sich zumindest eine Grundsicherheit gewährleisten“, so der Fachmann. Die entsprechenden Alarmanlagen lassen sich einfach bedienen und sorgen durch bestimmte Effekte dafür, dass mögliche Diebe von vornherein die Finger von dem Auto lassen. Sie reagieren auf alle möglichen Eventualitäten – selbst die Neigung des Fahrzeugs beim Abbau der Räder kann den Alarm auslösen.

Eine weitere Möglichkeit, die Sicherheit zu erhöhen, besteht in der Verwendung von Ortungssystemen. Diese senden eine Nachricht auf das Handy des Besitzers, wenn sich das Fahrzeug aus einem vorher festgelegten Umkreis entfernt. Anhand einer Karte lässt sich dann der Weg am Bildschirm verfolgen. So ist das Auto nicht auf Nimmerwiedersehen verschwunden, sondern kann relativ einfach wieder aufgefunden werden. Entsprechende Systeme haben sich gerade in der grenznahen Region schon mehrfach bewährt.

Doch natürlich beschäftigt sich der ACR Soundshop – wie es der Name nahelegt – auch mit erfreulicheren Dingen „rund ums Auto.“ So bietet er die Nach- und Umrüstung der Radioanlage auf digitalen Empfang – den so genannten DAB+-Standard – der in absehbarer Zeit die derzeit noch vorherrschende Analogtechnik vollständig verdrängen wird. Wohl dem, der rechtzeitig vorgesorgt hat und die digitalen Signale in CD-Qualität empfangen kann. Einen weiteren Schwerpunkt bildet der Einbau von Freisprechanlagen. „Gerade Firmen mit großen Fuhrparks sollten sich im Interesse der Sicherheit ihrer Fahrer für diese relativ kleine Investition entscheiden“, meint Tino Barthel, der immer wieder Fahrzeuglenker mit Handy am Ohr beobachtet.

(erschienen im Niederschlesischer Kurier)